Lauftext DFL Pokal 2.Runde Berliner AK 07 :1860 München 0:3 .Leicht, locker, Löwen: Nach dem 6:0 in Hennef in Pokal-Runde eins gewann 1860 nun 3:0 beim Berliner AK. Trainer Maurer: "Das 1:0 war extrem wichtig"
   
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  Die Geschichte
 

       Alles von  Lok Leipzig

Der 1. FC Lokomotive Leipzig (kurz Lok Leipzig) ist ein Leipziger Fußballverein. In den 1970er und 1980er Jahren war er einer der erfolgreichsten Vereine in der DDR-Oberliga und mit insgesamt 77 Europapokal-Spielen einer der bekanntesten DDR-Vereine in Europa. 1987 stand er im Finale des Cup der Pokalsieger. Er ist inoffizieller Nachfolger des ersten deutschen Fußballmeisters VfB Leipzig. Nach seiner Neugründung 2003 spielt der Verein 2007/2008 in der Sachsenliga (5. Liga). Höchstklassiges Team des Vereins ist hingegen die 1. Damenmannschaft, welche in der 2. Bundesliga spielt. Ihre Heimspiele trägt die Loksche im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig-Probstheida aus.

Vorgänger des 1. FC Lok


Nachdem 1945 der Großverein des dreifachen deutschen Fußballmeisters VfB Leipzig wie alle bürgerlichen Vereine durch die sowjetische Besatzungsmacht aufgelöst und enteignet wurde, gründeten unter anderem ehemalige VfB-Spieler auf ihrem alten Sportgelände die „SG Probstheida“ (siehe dazu auch Fußball in der DDR), wenig später hieß der Verein „BSG Erich Zeigner“ und BSG Einheit Ost. Unter letzterem Namen gelang den Probstheidaern 1953 der Aufstieg in die DDR-Oberliga. Bis zur Gründung des Fußballclubs 1. FC Lok im Jahre 1966 kam es jedoch noch zu weiteren Umbenennungen und Fusionen, welche unter anderem durch DDR-Sport- und SED-Funktionäre erwirkt wurden. So gab es 1954 die erste "Fusion" im Leipziger Fußball: die Vereine BSG Chemie und BSG Einheit Ost wurden quasi aufgelöst, deren Spieler spielten fortan in den neu gegründeten Oberliga-Vereinen SC Rotation Leipzig (in Probstheida - schwarze Hose, rotes Hemd) und SC Lokomotive (in Leipzig-Gohlis – schwarze Hose, weißes Hemd). Dabei sprangen bis 1963 für den SC Rotation zwei dritte Plätze (1955 und 1957) heraus, für den SC Lok gab es Erfolge im FDGB-Pokal – der Gewinn 1957 und ein Jahr später die Endspielteilnahme. Die Leipziger Stadtauswahl spielte ab 1955 im europäischen Messe-Cup. In jene Zeit fällt auch der bis heute gültige Zuschauerrekord für Fußball-Punktspiele in Deutschland: Er wurde am 9. September 1956 erreicht, als mehr als 100.000 Zuschauer das Ortsderby zwischen Rotation und Lok (1:2) besuchten. 1963 dann die zweite Fusion; wieder von „oben“ angeordnet: die vermeintlich besten Spieler beider Vereine kamen ins neue Leistungszentrum nach Probstheida, wo die Fußballabteilung des SC Leipzig installiert wurde. Die übrigen Spieler spielten fortan für die neue BSG Chemie – und wurden prompt DDR-Meister. Damit war es für den neuen SC nicht einfach, die Gunst der Leipziger Zuschauer zu gewinnen. Der Grundstein für die bis heute bestehende Rivalität zwischen den Anhängern von „Lok“ und „Chemie“ (siehe unten) wurde damals gelegt. 1965 und 1966 wurden in der DDR schließlich Fußballabteilungen von zehn Sportclubs ausgewählt und zur besseren Förderung in eigenständige Fußballclubs ausgegliedert (siehe wieder Fußball in der DDR).

1. FC Lok in der DDR


Er wurde am 20. Januar 1966 gegründet und ging aus der Fußballabteilung des SC Leipzig hervor. In den 1970er und 1980er Jahren zählte der 1. FC Lok zu den erfolgreichsten deutschen Fußballvereinen. Er qualifizierte sich sehr oft für den Europapokal, wo er insgesamt 77 Spiele absolvierte. Zwar wurde er nie DDR-Meister, jedoch 3x Vizemeister und 4x FDGB-Pokalsieger. Seine größten Erfolge feierte der Verein im Europapokal in den Spielzeiten 1973/74 (UEFA-Cup Halbfinale) und 1986/87 (Finale im Cup der Pokalsieger). Seine Oberliga-Spiele trug der 1.FC Lok im Bruno-Plache-Stadion, die Europapokalspiele wegen der vorhandenen Flutlichtanlage im Zentralstadion aus. Die Loksche, wie der Verein von seinen Anhängern auch heute noch genannt wird, war bekannt für starkes Konterspiel und galt wegen ihrer Unberechenbarkeit als Sphinx der DDR-Oberliga (starken Europapokalspielen am Mittwoch folgten oft schwache Oberliga-Partien am Samstag). Der Verein hatte eine anerkannt gute Nachwuchsarbeit, aus der mehr als 20 DDR-Nationalspieler hervorgingen. Als eines der 11 DDR-Fußball-Leistungszentren erhielt er von Beginn an die nötige Unterstützung seitens der Sport- und Partei-Funktionäre, die Unterstützung durch die Leipziger Fans ließ etwas auf sich warten und setzte so richtig erst mit den EC-Erfolgen in den 1970er Jahren ein.

Am 1. Juni 1991 übernahm der 1. FC Lokomotive Leipzig wieder den Namen VfB Leipzig. Zum einen galt der DDR-Name als Altlast, zum anderen wollte man an dessen große Zeiten vor 1945 anzuknüpfen.

Erfolge

FDGB-Pokalsieger: 1976, 1981, 1986, 1987
DDR-Vizemeister: 1967, 1986, 1988
Halbfinalist im UEFA-Cup: 1974
Finalist im Europapokal der Pokalsieger: 1987
UEFA-Intertoto-Pokalsieger: 1966 (damals International Football Cup)

Die Meistertitel (1903, 1906, 1913) und andere Erfolge des VfB Leipzig sind bei diesem aufgeführt.

Wichtige Spieler & Trainer
Trainer
1971 - 1976 Horst Scherbaum
1979 - 1985 Harro Miller
1985 - 1990 Hans-Ulrich Thomale
Die vollständige Trainer-Liste finden Sie hier.
Spieler
Manfred Geisler spielte für Lok von 1955 bis 1976 (344 Punktspiele für Lok/15 Einsätze in der DDR-Nationalmannschaft)
Henning Frenzel 1963 - 1983 (488/56)
Wolfram Löwe 1963 - 1980 (294/43)
Wolfgang Altmann 1971 - 1985 (338/0)
Dieter Kühn 1974 - 1990 (289/13)
René Müller 1976 - 1990 (264/46)
Uwe Zötzsche 1979 - 1990 (245/38)
Ronald Kreer 1981 - 1992 (248/65)
Matthias Liebers 1982 - 1995 (425/59)
Matthias Lindner (1976-1997)
Alle Spieler: Liste der Spieler und Trainer des 1. FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig e. V.


Am 10. Dezember 2003 gründeten VfB-Leipzig-Fans den neuen 1. FC Lokomotive Leipzig e. V. Zum Vereinsvorsitzenden wählten die 11 Gründungsmitglieder den ehemaligen VfB-Fanbeauftragten Steffen Kubald.

Nach der Liquidation des VfB Leipzig im Juli 2004 löste sich dessen erste Männermannschaft auf. Durch den neuen 1. FC Lok wurden die erfolgreichen Nachwuchsteams und die Fußballerinnen (2. Frauen-Bundesliga) übernommen. Teile des Nachwuchses wurden vom FC Sachsen Leipzig gekauft, der mit Hilfe der Stadt Leipzig ein Leipziger Nachwuchszentrum gründete. Es gab Bestrebungen der Stadt Leipzig, die Kompetenzen des Leipziger Fußballs zu bündeln und so das Interesse potenzieller Investoren zu erhöhen. Allerdings scheiterte dieser Versuch (Schlagwort "VfB Sachsen Leipzig" bzw. "1. FC Union Leipzig") schnell an den starken, historisch bedingten Rivalitäten beider Vereinsführungen und Fanlager (siehe Absatz oben).

Die erste Männermannschaft nahm ihren Spielbetrieb in der niedrigsten Liga, der 3. Kreisklasse (11. Liga) auf. Die anderen Mannschaften (Frauen und Nachwuchs) konnten in ihren Spielklassen verbleiben. Trainer Rainer Lisiewicz (Oberligaspieler bei Lok von 1968 bis 1978) musste vor Saisonbeginn 2004/05 eine neue Männermannschaft zusammenstellen. Bei Sichtungstrainings bewarben sich über 100 VfB-Fans, von denen er 25 Spieler für die 11. Liga auswählte. Der neue Verein wurde bereits nach kurzer Zeit zum Kultverein unter den ehemaligen VfB-Fans. Wegen des für die niedrigste Spielklasse sensationellen Zuschaueransturms berichteten die Medien deutschlandweit, was im Ergebnis noch mehr Besucher ins Bruno-Plache-Stadion lockte. Mittelfristig will der Verein wieder dort spielen, wo Vorgänger VfB zuletzt auflief: in der 4.Liga. Um die Zeit auf Kreisebene (11. bis 8. Liga) abzukürzen, bemühte sich der Verein noch 2004 um eine Fusion mit Vereinen aus der 5. Liga (Landesliga Sachsen, Hausdorfer SV) bzw. 6. Liga (Bezirksliga Leipzig, SV Tresenwald). Erst der dritte Fusionsversuch brachte den Zusammenschluss mit dem SSV 52 Torgau. Zwei Torgauer Mannschaften hatten zuvor eine Fusion beschlossen, wodurch ein Startplatz in der 7. Liga (Bezirksklasse Leipzig) frei wurde. Die Fusion empfanden beide Seiten als fair, der 1. FC Lok behielt Name und Spielstätte, im Gegenzug unterstützt er den neuen Torgauer Verein finanziell.

In seiner ersten Saison 2004/2005 wurde Lok Leipzig verlustpunktfrei Meister der 3. Kreisklasse (11. Liga), nach 26 Spielen betrug das Torverhältnis überragende 316:13. Lok gewann ebenso den Leipziger Stadtpokal, dabei besiegte er im Endspiel die drei Ligen höher spielende 3. Mannschaft des SSV Markranstädt mit 2:0.

Weitere Rekorde und Höhepunkte der ersten Saison:
12.421 Besucher bedeuten Zuschauerweltrekord bei einem Punktspiel in der niedrigsten nationalen Spielklasse (am 9. Oktober 2004 gegen Eintracht Großdeuben II im Zentralstadion)
Lothar Matthäus-Comeback bei Lok für ein Spiel (beim Stadtpokal-Halbfinale)
Freundschaftsspiel gegen Hertha BSC im fast ausverkauften Bruno-Plache-Stadion.

In der Spielzeit 2005/2006 errang Lok in der Bezirksklasse Leipzig Staffel 2 (7. Liga) den ersten Tabellenplatz und stieg damit in die Bezirksliga auf. Außerdem schaffte der Verein im Finale des Bezirkspokals mit dem 3:1-Sieg gegen Bornaer SV (6. Liga) bereits nach zwei Jahren die Qualifikation für den sächsischen Landespokalwettbewerb 2006/2007. Ein Höhepunkt der Saison war das Freundschaftsspiel gegen den englischen Klub FC United of Manchester vor offiziell 7.426 Zuschauern.

In der Spielzeit 2006/2007 wurde der 1. FC Lok nach einem spannenden Dreikampf Erster in der Bezirksliga und schaffte so den direkten Aufstieg in die Landesliga Sachsen. Höhepunkte der Saison waren auch die Spiele im sächsischen Landespokal, wo Lok nach drei Runden als einziger Sechstligist das Viertelfinale erreichte, dort jedoch gegen den späteren Finalisten FC Erzgebirge Aue 2. Mannschaft ausschied (0:3). Der Zuschauerdurchschnitt bei Punktspielen betrug im Schnitt knapp 2.800, die Spitzenspiele in Meisterschaft oder Pokalwettbewerb sahen oft mehr als 5.000 Besucher.

Das erste Spiel in der Landesliga (Spielzeit 2007/2008) endete mit einem Sieg gegen Grimma. Seitdem hält Lokomotive Leipzig den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle


Erfolge nach der Neugründung
2005: Meister der 3. Kreisklasse (11. Liga) und Stadtpokalsieger Leipzig
2006: Meister der Bezirksklasse (7. Liga) und Bezirkspokalsieger Leipzig
2007: Meister der Bezirksliga (6. Liga) und Bezirkspokalsieger Leipzig













 
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